Technik

Hier stelle ich die technischen Veränderungen vor, die Fendie seit seiner Ankunft bei mir durchlaufen hat. Tipps und Tricks, Erfahrungen und mehr. Ein Werkstatthandbuch kann das nicht ersetzen, wenn auch manches in Werkstatthandbüchern fehlt, das hier zur Sprache kommt

Der richtige Reifendruck

Welchen Reifendruck braucht Fendie?

Eine eigentlich triviale Frage, denn sie wird in aller Regel durch einen Aufkleber im Türrahmen (s. Bild) oder spätestens durch einen Blick in das Handbuch beantwortet.
Fendie aber hat eine nicht vom Hersteller per se vorgesehene Bereifung. Beim Suchen im Netz wird man an vielen Stellen fündig. Oft jedoch wird der TD5 referenziert. Da er von den Dimensionen her meinem Fendie durchaus entspricht, kommen die Werte gut hin. Einige Beispiele aus dem Netz finden sich weiter unten.

Wer sich mit dem Thema beschäftigt, stellt fest, die Sache ist gar nicht trivial. Es gibt eine Fülle von Merkmalen, die alle zusammen den notwendigen Luftdruck im Reifen bestimmen. Die wichtigsten sind der Last-Index des Reifens, also wie steif ist die Reifenwand, und die mögliche Achslast.

Eine sehr gute Übersicht über die Faktoren und wie sie zusammenspielen, findet sich beim ADAC

Am Ende blieb mir allerdings nur beim Hersteller direkt nachzufragen. Die freundliche Antwort vom Conti-Service:
"Der Reifen LT265/75R16 123/120Q GRABBER AT2 benötigt bei einer maximalen Achslast von 1250 kg einen Mindestluftdruck von 2,5 bar, in Einzelradanordnung (= E)  im kalten Zustand, bei einer maximalen Achslast von 1980 kg einen Mindestluftdruck von 3,0 bar, in Einzelradanordnung (= E)im kalten Zustand (max. Reifenfülldruck vorn und hinten = 5,5 bar). "
Jetzt sind wir schonmal schlauer!

Aus Landypedia

Von Conti

Offroad Fahrten

Für das Fahren im Gelände muss der Luftdruck in den Reifen angepasst werden um die optimale Haftung der Reifen zu erzielen.

Was das Optimum ist, hängt physikalisch mindestens vom tatsächlichen Untergrund, der Gummimischung, dem Profil der Reifen und der Tragfähigkeit der Reifenflanken ab. Allerdings darf der Druck nicht zu weit abgesenkt werden. Mancherorts finden sich Empfehlungen, bei Sand bis auf 0,6 bar zu gehen. Das sollte man sich aber sehr gut überlegen, weil zum einen die Walkfähigkeit des Reifens eventuell überbeansprucht wird und zum anderen der Reifen dann sehr leicht von der Felge springen kann. Und das möchte man lieber nicht erleben.

Daneben gibt es noch die rein subjektive Wahrnehmung eines Optimums. Zum Beispiel die Frage, wieviel zusätzlichen Federungskomfort erhalte ich auf Wellblechpisten?

Unten ist eine Tabelle mit von Offroadern zusammengetragenen Erfahrungswerten.
Untergrund
Anpassung
Asphaltierte Strasse
0%
Schotter
10% bis 15% weniger
Scharfkantige Steine
10% bis 15% weniger
Glatte Steine
20% bis 50% weniger
Schlamm
25% weniger
Sand
50% bis 60% weniger

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Image

Der richtige Reifendruck für Fendie

  • Bei voller Beladung wird Fendie vorne mit 2,5 und hinten mit 3 bar gefahren.
  • Im Normalbetrieb wird der Druck vorne bei 2,3 und hinten mit 2,7 bar eingestellt.
  • Bei Reisen wird der Druck leicht erhöht auf vorne 2,4 und hinten 2,8 bar.
  • Auf Schotterpisten z.B auf Island wird angepasst auf vorne 1,9 und hinten 2,3 bar.

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